
Gold Ultramehrkampf-Weltmeisterschaft
Nach wochenlangem Training machte sich Leichtathletik-besessene auf den Weg nach Lisse (Niederlande), um sich am 20. und 21. August auf der dort stattfindenden Weltmeisterschaft im Ultramehrkampf mit Leichtathleten aus aller Welt in 14 bzw. 20 Disziplinen zu messen.
Sonja Beba konnte ihren Wettkampf bei den Frauen mit einem passablen 100m-Hürdenlauf beginnen. Auch die nachfolgende von ihr ungeliebte Disziplin Hochsprung meisterte sie mit einer persönlichen Bestleistung. Damit lag sie mit ihrer Punktzahl auf Platz 3. Der anschließende Sieg über die 1500m-Distanz brachte ihr jedoch so viele Punkte ein, dass sie ab diesem Zeitpunkt das Feld anführte. Nach den folgenden 400m-Hürden, dem Kugelstoßen und den 200m kam am Ende des ersten Wettkampftages ein beachtlicher Punktevorsprung vor der Konkurrenz heraus. Nun hieß es ausruhen, um für den folgenden Tag wieder Kräfte zu sammeln.
Die meisten Athleten konnten ihren zweiten Tag mehr oder weniger verletzungsfrei, allerdings mit schweren Beinen, beginnen. Für Sonja hieß es am zweiten Tag kämpfen, um ihre Führungsposition halten zu können. Die 100m, der Weitsprung und ein starker 400m-Lauf ließen den Abstand größer werden. Nun trennten die Duisburger Athletin nur noch 5 Disziplinen vom ersehnten Weltmeistertitel. Mit Speer- und Diskuswurf, sowie der 200m-Hürdendistanz waren dies jedoch Disziplinen, bei denen die Gegner durchaus noch sehr gefährlich werden konnten. Den Punkteverlust konnte sie jedoch mit taktisch geschickt gelaufenen 800m-Rennen locker wieder aufholen.
Mit etwa 460 Punkten Vorsprung ging es auf die letzte Disziplin des 14-Kampfes, die 3000m. Es war bereits ein leiser Triumpf der Duisburgerin, wusste sie doch, dass ihr bei dieser Disziplin keiner mehr gefährlich werden konnte. Sie musste einfach nur noch mitlaufen. Die Führungsgruppe schlug ein lockeres Anfangstempo an, was Sonja 2,5km mitlief. Danach konnte sie sich nicht mehr zurückhalten. Das Tempo wurde angezogen, die Gegner konnten nicht mehr folgen und so ging es allein in die Schlussrunde. Die Stimmung im Stadion war überwältigend und der Sieg konnte bereits auf der Zielgeraden gefeiert werden. Sonja konnte sich den Traum, Weltmeisterin im doppelten Siebenkampf zu werden, an diesem Wochenende mit einigen persönlichen Bestleistungen erfüllen.
VSG- Werfertag wird am 09.04.2011 stattfinden.
Mit dem Motto „VSG Rockt den See“ ging die integrative Leichtathletikgruppe von VSG Duisburg in drei Vorrunden und belegte nach der Zeitzusammenrechnung den 4. Platz.
Das Erreichen mit Platz 4 war die Qualifikation für den Endkampf.
Dort traten die sechs besten Boote in einem Abstand von 10 sec. in einem Verfolgungslauf gegeneinander an.
Nachdem dieser Lauf durch eine Behinderung eines anderen Bootes wiederholt werden musste, belegte das Boot im Endlauf einen beachtlichen 4. Platz!
Dazu gratulieren wir dem Team der integrativen Leichtathletikgruppe ganz herzlich!





